Nahaufnahme eines Hundes mit hellem, gewelltem Fell und braunen Augen, der entspannt auf einer Decke liegt. Symbolbild für gesunde Fellpflege beim Hund.

Hundefell richtig pflegen: Tipps für Glanz & gesunde Haut

Alexander Durban

Ein gepflegtes Hundefell ist weit mehr als nur eine Frage der Optik. Es spielt eine zentrale Rolle für die Gesundheit, das Wohlbefinden und den Schutz deines Vierbeiners. Egal ob kurzes oder langes Fell, ob jung oder alt: Regelmäßige Fellpflege unterstützt die Hautgesundheit, beugt Parasiten vor und stärkt die Bindung zwischen dir und deinem Hund. In diesem Ratgeber erfährst du, wie du das Fell deines Hundes optimal pflegst.

Warum ist Fellpflege für deinen Hund so wichtig?

Das Fell deines Hundes hat eine Schutzfunktion: Es reguliert die Körpertemperatur, hält Schmutz und Krankheitserreger fern und dient als Barriere gegen äußere Einflüsse. Wird es nicht regelmäßig gepflegt, kann das zu Hautirritationen, Verfilzungen oder gar Entzündungen führen.

Dabei unterscheiden sich die Pflegebedürfnisse je nach Felltyp erheblich. Während Kurzhaarrassen in der Regel pflegeleichter sind, benötigen langhaarige Hunde konsequente Aufmerksamkeit und die richtigen Werkzeuge.

Grundlagen der Pflege: Worauf du bei der Fellpflege achten solltest

Eine gute Fellpflege beginnt mit einer Routine. Bürsten, Baden und Beobachten gehören unbedingt dazu, unabhängig von der Felllänge.

Wie oft und wie solltest du deinen Hund bürsten?

Die Bürstfrequenz hängt direkt von der Fellstruktur ab:

  • Kurzhaarrassen (z. B. Boxer, Labrador): 1–2 Mal pro Woche reicht meist aus.
  • Langhaarrassen (z. B. Collies, Afghane, Havaneser): tägliches Bürsten ist ratsam.
  • Hunde im Fellwechsel: tägliches Bürsten vermeidet Haarberge in der Wohnung und Verfilzungen.

Beim Bürsten solltest du sanft vorgehen, besonders bei Hunden mit dichter Unterwolle oder empfindlicher Haut. Ideal ist es, das Fell abschnittsweise zu bearbeiten, von der Haut bis in die Spitzen.

Wann und wie oft sollte dein Hund gebadet werden?

Badetage sind individuell: Bei normaler Verschmutzung reicht ein Bad alle 1–2 Monate. Mehr sollte es nur bei medizinischer Notwendigkeit oder starken Verschmutzungen sein. Verwende stets ein auf Hunde abgestimmtes Shampoo – menschliche Produkte sind tabu, da sie den pH-Wert der Hundehaut stören.

Unterschiedliche Pflege des Fells je nach Rasse

Ein Mops braucht andere Pflege als ein Golden Retriever. Achte bei der Auswahl von Bürsten, Shampoos und Pflegeprodukten stets auf die besonderen Eigenschaften deines Hundes: Haartyp, Hautempfindlichkeit und eventuelle Allergien spielen eine Rolle.

Ein kleiner Hund sitzt dem neben Produkt "Schickes Fell" von EnviWell auf roten Plastersteinen.

Besondere Fellpflege bei langhaarigen Hunden: So vermeidest du Verfilzungen und Schuppen

Langhaarrassen benötigen besonders intensive Pflege, da ihr dichtes und weiches Fell schneller zu Knoten, Schmutzansammlungen und Verfilzungen neigt.

Die richtigen Werkzeuge für langes Fell

Für langhaarige Hunde brauchst du spezielle Pflegehelfer:

  • Entwirrungskämme helfen gegen Knoten und verhindern Haarbruch.
  • Unterwollbürsten erreichen tiefere Fellschichten und entfernen abgestorbene Haare.
  • Slicker-Brushes eignen sich für das tägliche Durchbürsten und Glätten.

Wichtig: Ziehe nie ruckartig an verfilzten Stellen. Nutze lieber ein Entfilzungsspray oder schneide notfalls einzelne Knoten vorsichtig heraus.

Probleme wie trockenes oder schuppiges Fell in den Griff bekommen

Viele Langhaarrassen leiden unter trockener Haut – sichtbar durch weiße Schuppen oder stumpfes Fell. Ursachen können sein:

  • Zu seltenes oder zu häufiges Baden
  • Mangelernährung
  • Wintertrockene Heizungsluft oder Sommer-Hitzebelastung

Abhilfe schaffen feuchtigkeitsspendende Shampoos, natürliche Hautöle (z. B. Kokosöl, Nachtkerzenöl) sowie eine gezielte Ernährung.

Die Wahl des richtigen Hundeshampoos: Warum "sauber" allein nicht reicht

Viele Hundebesitzer greifen intuitiv zu milden Babyshampoos oder herkömmlichen Produkten aus dem Supermarkt. Doch die Haut unserer Hunde ist ein hochsensibles Ökosystem mit ganz speziellen Bedürfnissen. Ein ungeeignetes Shampoo kann den natürlichen Schutzmantel zerstören, hartnäckigen Juckreiz auslösen und das Fell stumpf werden lassen.

Worauf du bei der Auswahl achten musst

Ein hochwertiges Fellpflege-Shampoo sollte nicht nur Schmutz entfernen, sondern die Hautgesundheit aktiv unterstützen. Achte beim Kauf auf diese drei Experten-Kriterien:

  • Der hundespezifische pH-Wert: Die Haut des Hundes hat einen pH-Wert zwischen 6,0 und 7,4. Sie ist damit deutlich basischer als die des Menschen. Ein gutes Shampoo muss exakt darauf abgestimmt sein, um Irritationen zu vermeiden.
  • Schutz des Mikrobioms: Moderne Fellpflege setzt heute auf Probiotika. Statt die Haut "steril" zu waschen, helfen gute Bakterien dabei, eine gesunde Schutzschicht aufzubauen.
  • Verzicht auf unnötige Chemie: Parabene, Silikone oder künstliche Duftstoffe haben in gesundem Hundefell nichts zu suchen, da sie die Poren verstopfen und Allergien fördern können.

Probiotische Tiefenpflege von EnviWell: So sanft, dass selbst sensible Hunde sie lieben

Für Hunde mit empfindlicher Haut, Schuppen oder stumpfem Fell haben wir Schickes Fell entwickelt. Dieses Shampoo ist mehr als nur ein Reinigungsmittel, es ist eine probiotische Kur, die auf die Kraft effektiver Mikroorganismen setzt.

Die Vorteile von "Schickes Fell" auf einen Blick:

  • Probiotische Tiefenreinigung: Die Kombination aus Probiotika und Präbiotika sorgt für ein stabiles Mikrobiom und stärkt die natürliche Widerstandsfähigkeit der Haut.
  • Soforthilfe bei Juckreiz & Schuppen: Die besonders milde Formel lindert Irritationen und pflegt selbst trockenes, schuppiges Fell wieder geschmeidig.
  • Natürliche Geruchsneutralisierung: Statt unangenehme Gerüche mit Parfüm zu überdecken, werden sie durch die enthaltenen Mikroorganismen neutralisiert.
  • Seidiger Glanz & leichte Kämmbarkeit: "Schickes Fell" glättet die Fellstruktur, verleiht einen gesunden Glanz und macht das anschließende Bürsten zum Kinderspiel – ganz ohne Silikone.

Wie oft solltest du dein Shampoo verwenden?

Grundsätzlich gilt: So oft wie nötig, so selten wie möglich. Bei einem gesunden Hund ist ein Bad etwa alle 6 bis 8 Wochen völlig ausreichend. Da "Schickes Fell" jedoch besonders mild und rückfettend wirkt, kann es bei medizinischen Notwendigkeiten oder hartnäckigen Verschmutzungen auch bedenkenlos häufiger angewendet werden, ohne die Haut auszutrocknen.

Schickes Fell - Probiotisches Hunde Shampoo

  • Probiotische Pflege und Reinigung des Hundes für Fell und Haut
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Fellwechsel und Hautgesundheit: So meistert dein Hund die Umstellungsphase

Zweimal im Jahr – meist im Frühling und Herbst – vollbringt der Organismus deines Hundes Höchstleistungen. Der Hormonhaushalt stellt sich um, und das alte Fell wird abgestoßen, um Platz für die neue Schutzschicht zu machen. Was oft nur als „lästiges Haaren“ wahrgenommen wird, bedeutet für die Haut deines Hundes echten Stress. Ohne die richtige Unterstützung können Juckreiz, Schuppen und Hautirritationen die Folge sein.

Warum Unterstützung beim Fellwechsel so wichtig ist

Besonders bei Hunden mit dichter Unterwolle oder doppelschichtigem Fell (wie bei Huskys oder Retrievern) bilden abgestorbene Haare oft eine Barriere. Bleiben diese im Fell hängen, leidet die Luftzirkulation an der Hautoberfläche. Die Folge: Die Haut trocknet aus oder es entstehen feucht-warme Stellen, die einen Nährboden für Bakterien bilden.

Tägliches Bürsten ist in dieser Zeit Pflicht, um die Durchblutung anzuregen. Doch die Pflege von außen kann noch viel mehr leisten.

Die Geheimwaffe im Fellwechsel: Probiotische Pflege mit "Schickes Fell"

Viele Hundehalter scheuen sich davor, ihren Hund während des Fellwechsels zu baden. Dabei kann ein Bad mit dem richtigen Produkt den Prozess massiv beschleunigen. Unser probiotisches Shampoo „Schickes Fell“ ist hier die ideale Ergänzung zur Bürste:

  • Lösen abgestorbener Haare: Das Shampoo hilft dabei, loses Haar und Hautschuppen sanft zu lösen, sodass sie beim anschließenden Bürsten leichter entfernt werden können.
  • Linderung von Juckreiz: Der Fellwechsel geht oft mit trockenem Juckreiz einher. Die effektiven Mikroorganismen in „Schickes Fell“ beruhigen die irritierte Haut sofort und spenden Feuchtigkeit.
  • Stärkung der neuen Haarstruktur: Während das alte Fell geht, braucht das neue Haar Kraft. Die probiotische Formel stärkt die natürliche Widerstandsfähigkeit der nachwachsenden Fellstruktur von Anfang an.
  • Präventiver Schutz: Durch den Aufbau eines gesunden Mikrobioms auf der Haut verhinderst du, dass sich während der empfindlichen Phase des Fellwechsels schädliche Keime ansiedeln.

Zusätzliche Tipps für eine starke Hautbarriere

Um deinen Hund von innen und außen zu unterstützen, empfiehlt sich während der Mauser eine Kombination aus verschiedenen Maßnahmen:

  • Nährstoffe von innen: Ergänzungsfuttermittel mit Omega-3-Fettsäuren (z. B. Lachsöl) unterstützen den Hautstoffwechsel.
  • Feuchtigkeit: Pflegesprays können helfen, sprödes Haar zwischen den Bädern elastisch zu halten.
  • Hygiene am Liegeplatz: Da dein Hund jetzt mehr Haare verliert, solltest du Schlafplätze häufiger reinigen, um die Keimbelastung für die Haut niedrig zu halten.

Mit der Kombination aus Reinigung durch die Bürste und der biologischen Unterstützung durch „Schickes Fell“ sorgst du dafür, dass dein Hund nicht nur schneller, sondern vor allem gesund und glänzend durch den Fellwechsel kommt.

Zwei kleine Hunde mit lockigem Fell laufen bei Sonnenschein auf einem Acker.

Schuppen und Verfilzungen: So pflegst du die Haut deines Hundes wieder gesund

Schuppen und Verfilzungen sind weit mehr als nur ein optisches Problem – sie sind oft ein direktes Anzeichen für eine aus dem Gleichgewicht geratene Hautbarriere oder eine unzureichende Luftzirkulation im Fell. Besonders während der Heizperiode oder nach dem Fellwechsel neigen viele Hunde zu trockener, schuppiger Haut. Um dies gezielt anzugehen, ist eine Kombination aus Reinigung und einer regenerierenden Pflege entscheidend.

Schuppen effektiv und nachhaltig lösen

Der erste Schritt zur schuppenfreien Haut beginnt bereits vor dem Bad. Durch das vorsichtige Bürsten des trockenen Fells mit einer weichen Naturhaarbürste werden lose Hautschüppchen sanft an die Oberfläche befördert. Beim anschließenden Baden kommt es auf die Wahl des richtigen Hunde Shampoos an: Herkömmliche Produkte entziehen der Haut oft zu viel Fett, was die Schuppenbildung paradoxerweise noch verstärken kann.

Hier setzt die probiotische Formel von „Schickes Fell“ an. Während du das Shampoo sanft in die Haut einmassierst, lösen die effektiven Mikroorganismen abgestorbene Zellen, ohne die Haut auszutrocknen. Die Probiotika helfen dabei, das natürliche Mikrobiom der Haut wieder aufzubauen, was die Ursache der Schuppenbildung direkt am Ursprung bekämpft. Wichtig ist, den Hund nach dem Bad gründlich abzutrocknen – denn verbleibende Restfeuchte in der Unterwolle kann die Haut reizen und neue Schuppen oder sogar Hotspots begünstigen.

Verfilzungen systematisch lösen statt reißen

Verfilztes Fell ist für den Hund nicht nur unangenehm, sondern kann durch das ständige Ziehen auf der Haut auch zu Entzündungen führen. Um Knoten schmerzfrei zu entfernen, solltest du stets von den äußeren Spitzen ausgehend nach innen arbeiten. Ein grobzinkiger Kamm leistet hierbei gute Vorarbeit. Hartnäckige Stellen lassen sich oft mit etwas Geduld und einem Entfilzer-Spray lockern, bevor man zur Schere greifen muss.

Prävention ist jedoch der beste Weg: Die regelmäßige Anwendung von „Schickes Fell“ sorgt für eine spürbar geglättete Haarstruktur. Dank der pflegenden Inhaltsstoffe, die für einen seidigen Glanz sorgen, wird das Fell extrem leicht kämmbar. Das verhindert, dass sich neue Haare ineinander verhaken und zu schmerzhaften Filzplatten werden. Sollte das Fell dennoch einmal zu stark verfilzt sein, ist der Gang zum Profi-Hundefriseur ratsam, um die Haut nicht durch unnötiges Reißen zu verletzen.

Schickes Fell - Probiotisches Hunde Shampoo

  • Probiotische Pflege und Reinigung des Hundes für Fell und Haut
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Fellprobleme verstehen und erkennen: Was steckt hinter Schuppen, Juckreiz & Co.?

Ein gesundes, glänzendes Fell ist meist ein Spiegelbild des inneren Wohlbefindens eines Hundes. Doch trotz einer gewissenhaften Pflegeroutine können Probleme wie Schuppen, Juckreiz oder stumpfes Haar auftreten. In vielen Fällen lassen sich diese Herausforderungen durch eine Anpassung der Pflege oder der Umgebung lösen, doch manchmal liegen die Ursachen tiefer im Organismus verborgen.

Ursachen für trockene oder schuppige Haut

Wenn die Haut des Hundes ihre Geschmeidigkeit verliert und vermehrt Schuppen bildet, kommen verschiedene Auslöser infrage. Häufig handelt es sich um eine Kombination aus äußeren Umwelteinflüssen und inneren Faktoren:

  • Umweltfaktoren: Besonders im Winter entzieht trockene Heizungsluft der Haut Feuchtigkeit. Auch häufiges Baden mit ungeeigneten Pflegeprodukten, die den natürlichen pH-Wert der Hundehaut (ca. 6,0 bis 7,4) angreifen, kann die Hautbarriere schwächen.
  • Ernährung und Nährstoffe: Ein Mangel an essenziellen Fettsäuren (wie Omega-3 und Omega-6) sowie Spurenelementen wie Zink oder Biotin macht sich oft zuerst am Hautbild bemerkbar. Das Fell wirkt dann spröde und die Haut neigt zur Rissigkeit.
  • Medizinische Hintergründe: Chronische Hautzustände wie die Seborrhö oder Infektionen durch Hefepilze und Bakterien führen oft zu einer gestörten Zellerneuerung, die sich als Schuppenbildung äußert.

Wann ein Tierarztbesuch unumgänglich ist

Zwar lassen sich leichte Hautirritationen oft durch eine Optimierung der Pflege und Ernährung korrigieren, doch bei bestimmten Warnsignalen ist professionelle Hilfe gefragt. Als Faustregel gilt: Wenn die Symptome trotz konsequenter Pflege über einen längeren Zeitraum bestehen bleiben oder sich verschlimmern, sollte die Ursache klinisch abgeklärt werden. Dies gilt insbesondere bei Symptomen wie anhaltender Juckreiz, sichtbare Hautveränderungen, Verlust der Fellstruktur oder ein sehr auffälliger Geruch.

Ernährung: Warum glänzendes Fell bereits im Napf beginnt

Wahre Schönheit kommt beim Hund tatsächlich von innen. Das Fell ist eines der stoffwechselaktivsten Organe des Hundekörpers; eine mangelhafte Versorgung mit Nährstoffen zeigt sich daher oft zuerst in einem stumpfen, spröden Haarkleid oder schuppiger Haut. Wer die Fellpflege perfektionieren möchte, sollte daher immer auch einen Blick in den Futternapf werfen.

Essenzielle Bausteine für Haut und Haar

Damit die Haut ihre Barrierefunktion erfüllen kann und das Haar kräftig nachwächst, benötigt der Organismus spezifische Nährstoffe in hoher Bioverfügbarkeit:

  • Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren: Diese essenziellen Fette (hochwertig enthalten in Lachs- oder Leinöl) sorgen für die nötige Geschmeidigkeit der Haut und den typischen "Gloss"-Effekt des Fells.
  • Zink und Biotin: Dieses Duo ist unverzichtbar für die Zellteilung und die Regeneration der Haut. Ein Mangel führt häufig zu Rissen, Rötungen und langsamem Haarwachstum.
  • Hochwertige Proteine: Da Hundehaare fast vollständig aus dem Protein Keratin bestehen, ist eine proteinreiche Ernährung mit hoher biologischer Wertigkeit die Grundvoraussetzung für eine kräftige Haarwurzel.

Ergänzungsfuttermittel: Gezielte Unterstützung oder unnötiger Zusatz?

Besonders in Phasen erhöhter Belastung, wie dem saisonalen Fellwechsel oder nach einer Krankheit, kann die gezielte Gabe von Ergänzungsprodukten sinnvoll sein. Hierbei gilt die Devise: Qualität vor Quantität.

Achte auf natürliche Inhaltsstoffe und verzichte auf Produkte mit unnötigen Füllstoffen oder Zuckerzusätzen. Sollte das Fell trotz hochwertiger Fütterung und Ergänzung stumpf bleiben, ist es ratsam, die Grundernährung auf mögliche Unverträglichkeiten oder Allergien prüfen zu lassen, da eine gestörte Nährstoffaufnahme im Darm oft die wahre Ursache für Fellprobleme ist.

Häufige Fragen & Antworten

1. Wie oft sollte ich das Fell meines Hundes bürsten?

Die ideale Frequenz hängt stark vom Felltyp ab. Langhaarrassen sollten täglich gepflegt werden, um schmerzhafte Verfilzungen zu vermeiden. Bei Kurzhaarrassen reicht meist 1–2 Mal pro Woche aus, um lose Haare zu entfernen. Regelmäßiges Bürsten ist jedoch mehr als nur Reinigung: Es massiert die Haut, fördert die Durchblutung und ermöglicht es dir, Parasiten oder Hautveränderungen frühzeitig zu entdecken.

2. Welches Shampoo ist am besten für die Fellpflege geeignet?

Für eine optimale Pflege sollte grundsätzlich ein spezielles Hundeshampoo wie „Schickes Fell“ verwendet werden, das auf den hundespezifischen pH-Wert abgestimmt ist und den Säureschutzmantel schont. Dieses probiotische Shampoo reinigt durch effektive Mikroorganismen besonders mild, lindert Juckreiz bei empfindlicher Haut und sorgt für eine starke Fellstruktur sowie seidigen Glanz ohne Silikone oder Parabene.

3. Wie kann ich trockenes oder schuppiges Fell behandeln?

Zunächst sollten äußere Reize wie zu trockene Heizungsluft oder ungeeignete Shampoos minimiert werden. Setze auf rückfettende und feuchtigkeitsspendende Pflegeprodukte, die die Hautbarriere regenerieren. Ergänzend spielt die Ernährung eine Schlüsselrolle: Die Zugabe von Omega-3-Fettsäuren (z. B. Lachsöl) kann die Haut von innen heraus unterstützen. Bleiben die Schuppen trotz optimierter Pflege bestehen, sollte ein Tierarztbesuch zur Abklärung von Allergien oder Parasiten erfolgen.

4. Was sind die besten Techniken zur Fellpflege bei Langhaarrassen?

Geduld ist hier der wichtigste Faktor. Arbeite dich systematisch Abschnitt für Abschnitt mit einem grobzinkigen Kamm oder einer speziellen Entfilzerbürste durch das Fell. Beginne an den äußeren Haarspitzen und arbeite dich zur Haut vor. Achte besonders auf „Problemzonen“ wie die Achseln, den Bereich hinter den Ohren und die Innenseiten der Schenkel. Wichtig: Niemals mit Gewalt an Knoten reißen, da dies die feine Hundehaut verletzen kann.

5. Welche Anzeichen deuten darauf hin, dass die Pflege unzureichend ist?

Klassische Warnsignale sind beginnende Verfilzungen (besonders in der Unterwolle), ein glanzloses, sprödes Erscheinungsbild sowie vermehrtes Kratzen oder Lecken. Auch ein starker, unangenehmer Eigengeruch, Schuppenbildung oder kahle Stellen sind deutliche Hinweise darauf, dass die aktuelle Pflegeroutine oder die gewählten Produkte nicht optimal auf die Bedürfnisse deines Hundes abgestimmt sind.

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